Unter diesem Titel stellt jetzt das Neckar-Magazin mein Buch über die schwäbischen Wengerter, ihre Weine und das, was sie dazu kochen vor. Der Autor schreibt weiter: “Die Winzer und ihre Küche. Was essen sie am liebsten zu ihren Weinen? Dieser Frage geht der Journalist, Reisebuchautor, Hobbykoch und Weinkenner Gerhard D. Wulf nach.
Um den Lesern eine Antwort geben zu können, recherchierte er im Ländle und stellt 26 namhafte Winzer vor. Ihnen hat er über die Schulter und in die Weinkeller geschaut. Natürlich war die Kernfrage nach den besten Kombinationen von Topf und Flasche immer im Vordergrund.
Herausgekommen sind 77 Rezepte und die dazu bevorzugten Weine. Da es sich hier nicht um ein gewöhnliches Kochbuch handelt, sind die Rezepte nicht illustriert. Dafür sind die vorgestellten Weingüter mit ausdruckstarken Fotos abgebildet. Die Rezepte sind teilweise aus der traditionellen schwäbischen Küche, andere sind eher aus der modernen Küche. Einige Winzer schwören auf Gerichte, die der asiatischen oder mediterranen Küche angehören. Alle Rezepte sind leicht verständlich und detailliert beschrieben. Den perfekten Hochgenuss dieser Gerichte erreicht man mit dem passenden Wein. Unser Fazit – ein perfektes Buch für Hobbyköche, Weinliebhaber und Gourmets.
Erschienen bei KSB Media, ISBN: 978-3941564183″
Archiv für die Kategorie „Küche & Keller“
Die württembergische Winzerküche – Die Faszination Küche und Wein
Montag, 10. Mai 2010Wochenendtipp: Die Mosesmühle in Bächlingen
Mittwoch, 14. April 2010
Mosesmühle in Bächlingen an der Jagst
Meist ist sie friedlich, die Jagst, die hier an der Mosesmühle in Bächlingen mit sanftem Rauschen über das Wehr fällt, aber wenn Hochwasser droht, dann muss der Mühlenwirt zusehen, dass er den Generator sichert, der immer noch tapfer Strom (15 Kilowatt) liefert – eine Maschine aus den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Das Getriebe ist eine Eigenkonstruktion aus Bagger-Drehkränzen und das große Holzrad stammt von der Stadtmühle in Ulm, wurde 1907 auf Pferdefuhrwerken hierher transportiert. Seitdem hatte Bächlingen elektrisches Licht.
Aber die Mühle ist viel älter: Erstmals urkundlich erwähnt wird sie im Jahr 1357, ihren ungewöhnlichen Namen hat sie von Moses Preuninger, der hier von 1646 bis 1676 Müller war. 1750 übernahm ein Vorfahre der heutigen Betreiber das Anwesen und seitdem ist es im Familienbesitz. Aus alter Zeit stammt auch der historische Bauerngarten am Haus, der wohl an die 400 Jahre alt sein dürfte. Renate und Lissi Ziegler pflanzen, pflegen und ernten hier Blumen, Kräuter, Gemüse und Beeren, die natürlich auch im Restaurant verwendet werden.
Frieder Ziegler kocht mit Leidenschaft, nach traditioneller Hohenloher Art mit einem mediterranen Hauch: Frischer Jagstaal an Salbei mit Kartoffeln, Lammbraten vom Hohenloher Weidelamm mit Rösti und Bohnen, Rouladen vom Angus mit Spätzle. Die Zutaten sind immer frisch, stammen aus dem eigenen Angelgewässer, von der eigenen kleinen Angusrinderzucht, aus dem Kräutergarten oder von zuverlässigen Produzenten aus der Region. Ruhen kann man in einfachen, aber gemütlichen Zimmern im Mühlenhaus – wo man das Wasserrad und das Rauschen der Jagst hört – oder in modern eingerichteten Zimmern gegenüber im „Alten Wagenbau“ – Reservierung empfohlen. (weiterlesen…)
Fränkische Winzerküche auf Schloss Löwenstein
Mittwoch, 17. März 2010
Erbprinz zu Löwenstein in der Küche

Fränkisch Tornello
Wanted: Winzer für Buchprojekt “Winzerküche Franken”
Montag, 22. Februar 2010
Nach dem erfolgreichen Start meiner neuen Buchreihe “Winzerküche” mit den Bänden “Winzerküche Baden” und “Winzerküche Württemberg” – im Herbst 2009 veröffentlicht im Gerlinger KSB Media-Verlag – beschäftige ich mich jetzt mit den Weinen und der Küche meiner Heimat Franken.
Dafür suche ich noch interessante Winzer und Weingüter, die es noch nicht in die Toplisten von Eichelmann und Gault Millau geschafft haben, aber mit ihren tollen Weinen Potenzial dafür bieten. Vorschläge können entweder die Winzer selbst oder die Fans dieser Newcomer an mich senden. Kurze E-Mail an gdwulf@annidivini.com mit Betreff “WK Franken” genügt. Ich nehme dann gerne Kontakt mit Ihnen auf, die Veröffentlichung ist für die Weingüter übrigens kostenlos und nicht an Anzeigengeschäfte oder den Kauf der Bücher gebunden!
Kurz zur Info: Ich bin gebürtiger Unterfranke, stamme aus der Region Aschaffenburg, lebe seit zwanzig Jahren im Schwabenland und arbeite als Wein- und Kochbuchautor gerade an meinem neuen Buch „Winzerküche Franken“, das in diesem Herbst erscheinen wird.
Die Idee hinter dieser Buchreihe ist, dass hierbei kein Sommelier oder Meisterkoch den geeigneten Wein zum Essen empfiehlt, sondern der Winzer selbst. Schließlich wissen diese ja am besten, welchen Wein aus ihrem Keller Sie gerne öffnen, wenn ihre Leibspeise auf den Tisch kommt. Winzerküche eben.
Ich bin gespannt auf viele vino-kulinarische Entdeckungen im Weinland Franken…
Ihr Gerhard D. Wulf
annidivini – Genuss für Geist und Gauumen
Leckere Rezepte: Winzerküche in Baden und Württemberg
Mittwoch, 18. November 2009
Was isst eigentlich der Winzer selbst zu seinem eigenen Wein am liebsten? Welche Flasche holt er denn aus dem Keller, wenn das Leibgericht der Familie gekocht wird? Dieser Frage bin ich als Hobbykoch und Weinfreund in den ersten beiden Bänden “Baden” und “Württemberg” meiner neuen Buchreihe “Winzerküche” mit viel Vergnügen nachgegangen. Soeben sind die Bücher im Gerlinger Verlag KSB-Media erschienen.
Im sonnenverwöhnten Weinland Baden und im längst nicht mehr nur “Trollingerländle” Württemberg habe ich dafür bei jeweils 26 bekannten Weinmachern wie Huber, Seeger, Schnaitmann und Wöhrwag sowie vielversprechenden Newcomern in Küchen und Keller geschaut und nach den besten Kombinationen von Topf und Flasche gefragt. Die genussfreudigen Winzer zwischen Taubertal und Bodensee, zwischen Jagsttal und Schwäbischer Alb haben mir gerne insgesamt über 160 ihrer Lieblingsrezepte vorgestellt und verraten, welcher ihrer Tropfen am besten dazu passt.


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