Archiv für die Kategorie „Winzerküche“

Der beste Riesling kommt aus Unterfranken

Donnerstag, 15. Juli 2010

Armin Heilmann

Armin Heilmann

Das Telefon stand nicht mehr still, als Armin Heilmann den Wettbewerb “Best of Riesling” in der Kategorie “trockene Rieslinge” gegen hochkarätige Kollegen aus dem In- und Ausland überraschend gewann, Glückwunsch! Seine 2009er Riesling Spätlese aus dem Michelbacher Apostelgarten erstaunte und überzeugte die Jury, haben doch sonst prominente Rheingauer Winzer und ihre Weine die ersten Plätze gepachtet.

Gute Weine werden hier aber schon länger gemacht: Seit 1978 führen Armin und Maria Heilmann das 3,5 Hektar kleine Weingut in der Nordwestspitze des fränkischen Weinbaugebietes mit Rebstöcken in den Lagen Apostelgarten, Steinberg und Goldberg. Riesling, Silvaner, Weißburgunder, Spätburgunder, Frühburgunder und Saint Laurent pflanzt er auf kristallinem Urgestein an. Wer den Wein gleich vor Ort zu frisch zubereiteten Spezialitäten der Saison genießen möchte, der kann dies im Frühjahr und Sommer in der gemütlichen Häckerwirtschaft tun.

WEINGUT HEILMANN
Bogenstraße 10
63755 Alzenau-Michelbach
Tel.: (06023) 25 02
Fax: (06023) 31 09 21
www.weingut-heilmann.de
info@weingut-heilmann.de

Anreise: A45 Gießen-Aschaffenburg, Ausfahrt Alzenau-Nord, Richtung OT Michelbach
Verkauf: Fr. 14:00 bis 19:00 Uhr; Sa. 10:00 bis 15:00 Uhr oder nach Vereinbarung

Armin Heilmann ist einer von 26 Winzern, die in meinem neuen Buch “Winzerküche Franken”, das im Herbst erscheint, ihre Weine und dazu passende Gerichte präsentieren.
(Gerhard D. Wulf/annidivini)

Die württembergische Winzerküche – Die Faszination Küche und Wein

Montag, 10. Mai 2010

Unter diesem Titel stellt jetzt das Neckar-Magazin mein Buch über die schwäbischen Wengerter, ihre Weine und das, was sie dazu kochen vor. Der Autor schreibt weiter: “Die Winzer und ihre Küche. Was essen sie am liebsten zu ihren Weinen? Dieser Frage geht der Journalist, Reisebuchautor, Hobbykoch und Weinkenner Gerhard D. Wulf nach.
Um den Lesern eine Antwort geben zu können, recherchierte er im Ländle und stellt 26 namhafte Winzer vor. Ihnen hat er über die Schulter und in die Weinkeller geschaut. Natürlich war die Kernfrage nach den besten Kombinationen von Topf und Flasche immer im Vordergrund.
Herausgekommen sind 77 Rezepte und die dazu bevorzugten Weine. Da es sich hier nicht um ein gewöhnliches Kochbuch handelt, sind die Rezepte nicht illustriert. Dafür sind die vorgestellten Weingüter mit ausdruckstarken Fotos abgebildet. Die Rezepte sind teilweise aus der traditionellen schwäbischen Küche, andere sind eher aus der modernen Küche. Einige Winzer schwören auf Gerichte, die der asiatischen oder mediterranen Küche angehören. Alle Rezepte sind leicht verständlich und detailliert beschrieben. Den perfekten Hochgenuss dieser Gerichte erreicht man mit dem passenden Wein. Unser Fazit – ein perfektes Buch für Hobbyköche, Weinliebhaber und Gourmets.
Erschienen bei KSB Media, ISBN: 978-3941564183″

Fränkische Winzerküche auf Schloss Löwenstein

Mittwoch, 17. März 2010

Erbprinz zu Löwenstein in der Küche

Erbprinz zu Löwenstein in der Küche

Ein nasskalter, windiger Märztag am Untermain, leichter Nieselregen fällt auf die ersten Krokusspitzen, die vorsichtig aus der Erde schauen. Auf der Baustelle im Park von Schloss Löwenstein in Kleinheubach geht es zugig zu und zügig zur Sache. Schließlich soll schon die diesjährige Ernte im historischen ehemaligen Marstallgebäude mit seinen meterdicken Wänden ausgebaut werden. Wo einst 40 Pferde in ihren Boxen standen, sollen bald Eichenfässer und Edelstahltanks unter dem echten Kreuzgewölbe und zwischen den roten Sandsteinsäulen ihren Platz finden.

Fränkisch Tornello

Fränkisch Tornello

Genau das richtige Wetter für etwas Warmes, meint Carl Friedrich Erbprinz zu Löwenstein, Bau- und Hausherr der neuen Anlage und führt mich in die Küche seiner Vinothek. Dort hat er eine leckere Gemüsesuppe vorbereitet, die er zu seinem Silvaner serviert. Ob die Kombination wohl in die “Winzerküche Franken” passe, fragt der stolze Winzer und leidenschaftliche Koch, wohl aber eher rhetorisch. Denn das Essen und der Wein ergänzen sich wirklich genial, wobei der ältere Jahrgang 2007 des Silvaner Kabinett mit seiner Ausgewogenheit gegenüber dem noch vergleichsweise ungestümen jungen 2008er-Tropfen aus gleicher Lage, dem Homburger Kallmuth, doch am besten mundet. “Der ist noch wie ein Teenager!” meint der Erbprinz, “aber der wird noch etwas gesammelter, man muss ihm nur die Zeit zum Reifen lassen, wie den Menschen auch” fügt er noch hinzu. (weiterlesen…)